Steinlager und Arbeitserziehungslager Liebenau
Steinlager Liebenau

Arbeitserziehungslager Liebenau
Steinlager Liebenau

Die "Waldsiedlung" in Liebenau und der "Lebensgarten" in Steyerberg wurden als "Steinlager" (wegen der Steinhäuser) von der Firma Wolff gebaut. Dort wohnten deutsche Arbeitskräfte sowie westeuropäische Zwangsarbeiter. Der Niederländer Jouke Wind war damals bei der Betriebsfeuerwehr eingesetzt. Er berichtete über die relative Bewegungsfreiheit der Westeuropäer, während die osteuropäischen Arbeitskräfte stets unter Polizeibewachung standen.
Quelle: Bodo Förster/ Martin Guse: "Ich war in Eurem Alter, als sie mich abholten!", Berlin 2001
Ein Zeitzeuge berichtet
Ausweis Wind
Arbeitserziehungslager Liebenau

Eine Zeitzeugin erzählt

Auf dem Gelände der Liebenauer Schule an der Schloßstraße standen die Baracken des ehemaligen „Arbeitserziehungslagers“. Heute erinnert eine Gedenktafel am Schulgebäude an die Todesopfer.
Näheres siehe dazu im Kapitel Krieg/Dokumente/Der lange Arm der Partei.