Gnadengesuch
Landarbeiter
Ein Zeitzeuge erinnert sich

Das Foto rechts zeigt Kriegsgefangene 1943 auf dem Hof Wöhler-Büttner in Haßbergen.
Foto: Archiv Wiechmann
Gnadengesuch Grundsätzlich galten Kriegsgefangene als "Feinde des Deutschen Reiches". Besonders hart wurden Kontakte zwischen deutschen Frauen und Kriegsgefangenen bestraft. Um der Bestrafung zu entgehen, reichte ein Nienburger Rechtsanwalt 1943 dieses Gnadengesuch ein. Was war passiert?

Bei einem französischen Kriegsgefangenen war ein Brief an eine junge Frau aus Wietzen gefunden worden. Daraufhin sollte sie in ein "Erziehungslager". Der junge Franzose musste ebenfalls vor Gericht.



Siehe hierzu auch im Kapitel Zwangsarbeiter: Zeitzeugen berichten
.
Strafsache Dem Nienburger Anwalt gelang es, die junge Frau vor der Verhaftung zu bewahren. Sie musste sich allerdings "freiwillig" zum Osteinsatz bereit erklären.
Klick links auf den Ausschnitt für die Vergrößerung
Quelle: den Autorinnen bekannt.

Hierzu berichtet auch Gerhard Henking im Kapitel Zwangsarbeiter