Portrait Willi Möller
Willi Möller
„...Als die Engländer nach Kriegsschluss nach Nienburg kamen, hat meine Mutter, die alleine zu Hause war, weil mein Vater, mein Bruder und ich eingezogen waren, alles verbrannt oder versteckt, was irgendwie mit der Nazizeit zu tun hatte. Als nun die Hausdurchsuchungen kam, hatte sie vergessen, meine HJ-Mütze von der Garderobe zu nehmen. Sie erzählte später, dass der Engländer sie mit seinem Gewehr von der Garderobe heruntergeholt, auf den Boden geworfen, darauf herumgetrampelt und „Fucking Nazi!“ geschrieen habe....“ Willi Möller

Geb. 21.9.1926 in Linsburg
Ausbildung bei der „Landrätlichen Verwaltung“ von 1941 bis 1944
Ab Mai 1944 Soldat, bis Sommer 1948 Gefangenschaft in England
Wiedereinstellung im Herbst 1950
Bis 1988 bei der Kreisverwaltung Nienburg als Kreisoberamtsrat
Jugendfreund von Gerhard Henking.